viernes, 4 de julio de 2008

Ein Beitrag von Jens

Vorbei. Da stehe ich im Zug von Royan nach Bordeaux mit einem zum Gepäckstück mutierten Fahrrad. Ein Teil des Bikes befindet sich zu der Zeit an Marc Renés Fahrrad in Richtung Oldenburg. Der mir verbliebene Teil ist von da an nur nutzloser Ballast auf dem Weg nach Leer.

Die Radtour von Pamplona nach Royan im Club der drei Helden auf dem Weg nach Oldenburg war ein Erlebnis, dass ich so schnell nicht vergessen werde. Besser ist vielleicht, wenn ich von vorne am Donnerstag, den 19. Juni beginne. Sachen packen, obligatorisch, das Fußballspiel unter deutscher Beteiligung ansehen und ab in die Heia. Freitag früh aufstehen, Flughafen Düsseldorf ansteuern, Fahrrad und Gepäck aufgeben, Verspätung des Fluges nach Madrid bemerken, Susan verabschieden, warten, endlich los, in Madrid auf den nächsten möglichen Anschlussflug warten, in Pamplona landen. Das ganze hat gefühlte 24 Stunden gedauert. Es war ca. halb neun am Abend.

Bei gefühlter Lufttemperatur von über 30° in Verbindung mit einem sehr trockenen Wind nehme ich von einem netten Mitarbeiter der Fluglinie mein Fahrrad in Empfang und beginne mit der Montage inklusive aller nötigen Tätigkeiten zur Aufrüstung. Irgendwo nehme ich drei Oldenburger Studenten auf dem Weg zum Flughafen war. Das Empfangskomitee war im Anmarsch. Jetzt kann es losgehen.

Ich lerne Anna kennen und es geht erstmal los zu der Stadt westlich von Pamplona, in der zur Zeit Jesus, ein Freund von Stani bei seinen Eltern lebt. Einer herzlichen Begrüßung durch Jesus und seine Eltern folgt ein kurzer Plausch bei einem Bier in der Wohnung. Dann geht es in die Stadt Pamplona zur Tour durch einige Bars. Lecker Bier, lecker Essen.

Nach einer kurzen Nacht in der zum Heerlager umgewandelten Wohnung von Jesus Eltern (Als Gegenleistung für diese Gastfreundschaft habe ich den Spaniern den Europameistertitel gewünscht. Ich bekenne mich schuldig) geht es am Samstagmorgen auf der entgegengesetzten Richtung den Jacobsweg entlang und die Berge hoch in Richtung Frankreich. Es war sehr heiß. Wasser war wichtig und die Versorgung damit in Spanien in Anbetracht der öffentlichen Wasserstellen und Brunnen kein Problem.

Die erste Etappe nach Espinal Auzperri war anstrengend und für den Auftakt genau das richtige. Ich habe diesen Tag und die folgenden Tage im Kreis von Anna, Stani und Marc René genossen. Sowohl die jeweilige Etappe oder den Ruhetag als auch den Abschluss solcher Tage mit Bier, Wein und abendlichem Menü, meistens vom Gaskocher aber auch am Grill. Morgens ging es mit der nötigen Ruhe und Umsicht an die Vorbereitung zur Weiterfahrt.

Wir fuhren nach Frankreich und über Hasparren, Plage des Casernes, Mimizan Plage, Cassy und Motalivet-les-Baines nach Royan. Es gab steile Aufstiege mit angepasster Geschwindigkeit und rasende Abfahrten nahe dem freien Fall. Es ging über tolle Radwege, kleine ruhige französische Straßen und manchmal auch über nervige, vielbefahren Autostraßen. Kiefernwälder waren nicht unbedingt eine Ausnahme- erscheinung. Das Wetter war meistens traumhaft. Wir waren in Bergdörfern und mehr oder weniger belebten Touristenorten am Strand. Hier will ich nicht dem offiziellen Tourbericht der der Helden aus Oldenburg vorgreifen.

Auf den Anfang meines Berichtes zurückkommend möchte ich nur eines feststellen. Am liebsten wäre ich mit Anna, Stani und Marc René in Richtung Norden weitergefahren. Viel Spaß weiterhin und bis zu den letzten Etappen.

Radtourist Jens

Ankunft Pamplona

Im Hintergrund die Berge (wartend)


Steigung


steigend

.......

Der höchste Pass

Nach dem Verlassen Spaniens

On the road

......

.......

Start in die Verpflegungspause

Auf dem Weg ans Meer

Wo lang?

Die letzte Düne

Am Atlantik

Ruhepausen sind ernst zu nehmen

..........


Die ersten 500km sind geschaft. Es folgt eine Irrfahrt.

Am Strand


Ruhetag


Der Experte


Touristenstadt


Mit der Fähre nach Royan

5 comentarios:

Anónimo dijo...

Schöne, stimmungsvolle Bilder zu einem ebenso stimmungsvollen Text!
:-)

Anónimo dijo...

wirklich, ein Genuß zu lesen. Ich weiß zwar nicht wer du bist, aber du hast mich seeeehr neidisch gemacht...

Mittlerweile finde ich auch, das spanien den Titel verdient hat. Wieso bist du denn nicht bis zum Ende dabei geblieben?

Sayounara,

Pia

Anónimo dijo...

NEUIGKEITEN:
Das Team hat heute Morgen Tours (Tours@GoogleMaps verlassen, befindet sich derzeit in Blois (Blois@GoogleMaps).
Ab Morgen ist Nordkurs angesagt, so berichtete Stani eben via E-Mail weiter.
Zum Gesundheitszustand: Den Knien geht es soweit wohl gut!

Anónimo dijo...

Nicht, dass ich meinen Bekanntheitsgrad überschätzen würde. Ich habe in meinem Bericht zwei wichtige Dinge vergessen. Ich bin Jens, der Vater von Marc René. Darum also Verwendung des Doppelnamens in dem Bericht. Und der Grund für meine kurze Teilnahme an der Tour ist mein lautes Schnarchen. Scherz.
Marc René hat mich Anfang des Jahres angesprochen, ob ich mitfahren möchte. Stolz. Die Woche habe ich mir genehmigt. Mehr war aus zeitlichen Gründen einfach nicht drin.

Jens

Anónimo dijo...

NEUIGKEITEN:

Heute Abend steht das Team nach mehr als 100km Tagesleistung in Chartres ( Chatres@GoogleMaps). Weiterhin liegt wohl Nordkurs an.

Wir drücken natürlich weiter die Daumen!