...geht es weiter Richtung Oldenburg.
Wir sitzen gerade in einem Internetcafe in Royan nach der Überafahrt mit einer alten Fähre.
Damit ihr ein paar Eindrücke gewinnen könt haben wir ein paar Bilder für euch. Leider getstattet weder die französiche Tastatur noch der Zeitdruck einen langen Eintrag.
Jens wird uns heute verlassen und, zurück in Deutschland, sicher ein paar der vielen Bilder die er gemacht hat hochladen.
Bilder von Annas Kamera.
sábado, 28 de junio de 2008
miércoles, 25 de junio de 2008
der weg ans meer...
...war sehr weit, gestern haben wir die 500 km-marke geknackt, aber dafuer leuchtet bei fast jeder rast seit montag ein strahlend blauer atlantik vor uns.
die pyrenaeen haben uns zwei tage und eine menge schweiss gekostet, trotzdem war es fuer jeden von uns gut zu schaffen und jeder anstrengende meter ist das unglaubliche gefuehl wert, bei ueber 1000 m auf einem pass zu stehen, auf die gruenen gipfel zu schauen mit dem wissen fahrrad und viele, viele kilo gepaeck aus eigener kraft dort hoch transportiert zu haben. die landschaft in den pyrenaeen ist atemberaubend schoen, und noch schoener waren die 15 km abfahrt hinein nach frankreich. trotzdem war es noch nicht gleich mit anstiegen vorbei, es gab noch eine ganze menge kleiner huegel, die uns den montagmorgen ganz schoen ¨versuesst¨ haben. der lohn dafuer: fuer stani franzoesischen kaese, schwimmen im atlantik und fuer alle wein und bier am plage des casernes bei gewitter. wow, ist das schoen hier!
gestern war ziemlich bedeckt, ideale temperatueren zum radeln und wir haben uns verfahren: 15 km fuer nichts durch den wald. gelacht haben wir darueber, vor allem, weil wir vorher stanis kompass fuer nicht mehr funktionsfaehig erklaert haben. naja, trotzdem haben wir es geschafft nach mimizan-plage, wo wir heute einen ruhetag einlegen. die sonne scheint wieder und natuerlich haben wir das wetter erstmal am strand genossen, bis irgendwann jemand ¨baden verboten¨- schilder aufgestellt hat. aber egal, uns war eh zu heiss und marc meinte schobn, er kaeme sich vor wie ein brathaehnchen. danach suchen wir schon seit einigen tagen, bisher ohne erfolg. dafuer ist stani gerade mit jens unterwegs um zutaten fuers grillen zu besorgen. unser chef de cuisine ist einfach unermuedlich und hat bis jetzt keinen angesteuerten supermarkt nicht von innen gesehen. dafuer speisen wir auch koestlich!
so, und heute hat das ganze leider einen haken: es gibt keine bilder, weil der pc kein kartenlesegeraet hat. die bilder wuerden aber in etwa so aussehen:
die pyrenaeen haben uns zwei tage und eine menge schweiss gekostet, trotzdem war es fuer jeden von uns gut zu schaffen und jeder anstrengende meter ist das unglaubliche gefuehl wert, bei ueber 1000 m auf einem pass zu stehen, auf die gruenen gipfel zu schauen mit dem wissen fahrrad und viele, viele kilo gepaeck aus eigener kraft dort hoch transportiert zu haben. die landschaft in den pyrenaeen ist atemberaubend schoen, und noch schoener waren die 15 km abfahrt hinein nach frankreich. trotzdem war es noch nicht gleich mit anstiegen vorbei, es gab noch eine ganze menge kleiner huegel, die uns den montagmorgen ganz schoen ¨versuesst¨ haben. der lohn dafuer: fuer stani franzoesischen kaese, schwimmen im atlantik und fuer alle wein und bier am plage des casernes bei gewitter. wow, ist das schoen hier!
gestern war ziemlich bedeckt, ideale temperatueren zum radeln und wir haben uns verfahren: 15 km fuer nichts durch den wald. gelacht haben wir darueber, vor allem, weil wir vorher stanis kompass fuer nicht mehr funktionsfaehig erklaert haben. naja, trotzdem haben wir es geschafft nach mimizan-plage, wo wir heute einen ruhetag einlegen. die sonne scheint wieder und natuerlich haben wir das wetter erstmal am strand genossen, bis irgendwann jemand ¨baden verboten¨- schilder aufgestellt hat. aber egal, uns war eh zu heiss und marc meinte schobn, er kaeme sich vor wie ein brathaehnchen. danach suchen wir schon seit einigen tagen, bisher ohne erfolg. dafuer ist stani gerade mit jens unterwegs um zutaten fuers grillen zu besorgen. unser chef de cuisine ist einfach unermuedlich und hat bis jetzt keinen angesteuerten supermarkt nicht von innen gesehen. dafuer speisen wir auch koestlich!
so, und heute hat das ganze leider einen haken: es gibt keine bilder, weil der pc kein kartenlesegeraet hat. die bilder wuerden aber in etwa so aussehen:
- wir alle auf einem berg
- an der grenze zu frankreich
- bei voller fahrt
- gluecklich am strand
- ...
viernes, 20 de junio de 2008
Pamplona, gutes Wetter und Berge
der erste tag:
von Zaragoza entlang des Canal Imperial nach Gallur und noch ein bisschen weiter, weil es einfach keinen offiziellen campingplatz gab. 67 km bei durchschnittlich 13,5 km/h und viel zu viel gegenwind. am ende standen unsere zelte irgendwo zwischen schilf im mueckenparadies. bsss!
abschiedsfruehstueck in zaragoza
siesta am fluss im schatten
frustriert vom wind?
tag 2:
vom mueckenparadies nach Olite, 95 km bei durchschnittlich 18 km/h. in Olite gab es einen campingplatz, nach einigen nachfragen immer "todo recto" aus dem dorf hinaus. das hiess fuer uns dann einen kurvige schotterpiste mit vielen abzweigungen. aber am ende gab es tatsaechlich einen campingplatz und vor allem endlich duschen!
zelte abbauen...
tag 3:
von Olite nach Pamplona, 55 km und wegen vieler steigungen nur(!) 17 km/h. am ende des tages erwartet uns jesus mit seiner familie. wir werden sehr herzlich aufgenommen und geniessen es, in richtigen betten zu schlafen. jesus mama bewirtet uns ganz koestlich, spanische kueche vom allerfeinsten. muchas gracias!!! Pamplona begeistert uns und auch hier gibt es einen - mitterweile schon abnehmenden - mond, der ueber den auslaeufern der pyrenaen aufgeht. beim anblick der berge steigt etwas ehrfurcht vor den kommenden tagen in uns auf.
das radfahrerschicksal - leben aus tueten
tag 4:
ruhetag in pamplona, auschlafen, finetuning am equipment und koestliche paella.
lunes, 16 de junio de 2008
einmal werden wir noch wach ...
... und dann geht es endlich los!
sechs kribbelige beine, drei fahrraeder, unsaeglich viele kilos gepaeck, zwei zelte, isomatten, schlafsaecke, werkzeug, campingkocher, teller, toepfe, tassen, besteck, klamotten - all das und vor allem eine riesen vorfreude auf die naechsten sechs wochen - wie ich finde die allerbesten vorraussetzungen fuer die tour von zaragoza nach deutschland.
leider etwas ungut: die wetterprognose fuer morgen mit regen am vormittag und nordwestwind staerke 4-5. aber als eingefleischte oldenburger wird uns auch das nicht vom sattel pusten - im gegenteil, mit biss und ehrgeiz geht das schon. ausserdem sind wir zu dritt und da gibt es immer irgendeine moeglichkeit, die techniken des windschattemfahrens zu erproben. und ich wollte schon immer mal mit 20 kg gepaeck einen belgischen kreiesel auf den schotterpisten entlang des canal imperial versuchen.
unsere groesste sorge bis jetzt ist es irgendwann mal abends mitten in einer verlassenen gegend zu stehen, ohne zeltplatz, ohne dusche und vor allem mit nur drei uebriggebliebenen muesliriegeln als verpflegung. ansonsten hegt jeder noch so seinen kleinen eigenen sorgen, genaehrt von der aufregung, die mit jedem tag bis zur abfahrt waechst. muskelkater, sonnenbrand, knieschmerzen und was es sonst noch alles gibt. aber geeinigt haben wir uns darauf, dass training und kondition unterwegs erworben werden. vielleicht etwas gewagt, aber hier muessen dringend noch ein paar abschiedsrunden bier und calimocho getrunken werden, viel orga-krams erledigt werden und mir hat das spanische wetter erstmal einen kleinen gong verpasst, so dass ich die ersten tage am allerliebsten nur schlafend zugebracht haette. jede menge gute gruende, nicht jeden tag wenigstens ein paar kilometer als vorbereitung geradelt zu sein, ausserdem ist zaragoza mit expo-rummel alles andere als ein fahrrad-paradies.
in der zwischenzeit haben marc und ich schon unseren stempel als kulturbanausen bekommen, denn stani musste erschuettert feststellen, dass wir leider beide nicht fuer kaese zu haben sind und schon gar nicht fuer die zahlreichen uebel riechenden sorten, die man in frankkreich auf jedem dorfmarkt bekommt. stattdessen haben wir uns als tomatensaucen-fans geoutet, was stani zu der ueberzeugung gebracht hat, dass er nicht mit gourmets durch frankreich reist. sicher hat auch das einen vorteil, denn welcher gourmet wird mit einem mini-campingkocher und alutoepfen gluecklich?
mal sehen, was fuer unterschiedliche gruppierungen sich in unserem trio noch bilden ...
so, und jetzt ist er fertig, dererste eintrag. updates folgen in hoffentlich regelmaessigen abstaenden, es sei denn wir sind wirklich in the middle of nowhere. und wie bei jedem blog, aber ganz besonders bei diesem, freuen sich die verfasser ueber kommentare. schliesslich steht unser fanclub schon nicht am strassenrand ;)
hasta pronto!
sechs kribbelige beine, drei fahrraeder, unsaeglich viele kilos gepaeck, zwei zelte, isomatten, schlafsaecke, werkzeug, campingkocher, teller, toepfe, tassen, besteck, klamotten - all das und vor allem eine riesen vorfreude auf die naechsten sechs wochen - wie ich finde die allerbesten vorraussetzungen fuer die tour von zaragoza nach deutschland.
leider etwas ungut: die wetterprognose fuer morgen mit regen am vormittag und nordwestwind staerke 4-5. aber als eingefleischte oldenburger wird uns auch das nicht vom sattel pusten - im gegenteil, mit biss und ehrgeiz geht das schon. ausserdem sind wir zu dritt und da gibt es immer irgendeine moeglichkeit, die techniken des windschattemfahrens zu erproben. und ich wollte schon immer mal mit 20 kg gepaeck einen belgischen kreiesel auf den schotterpisten entlang des canal imperial versuchen.
unsere groesste sorge bis jetzt ist es irgendwann mal abends mitten in einer verlassenen gegend zu stehen, ohne zeltplatz, ohne dusche und vor allem mit nur drei uebriggebliebenen muesliriegeln als verpflegung. ansonsten hegt jeder noch so seinen kleinen eigenen sorgen, genaehrt von der aufregung, die mit jedem tag bis zur abfahrt waechst. muskelkater, sonnenbrand, knieschmerzen und was es sonst noch alles gibt. aber geeinigt haben wir uns darauf, dass training und kondition unterwegs erworben werden. vielleicht etwas gewagt, aber hier muessen dringend noch ein paar abschiedsrunden bier und calimocho getrunken werden, viel orga-krams erledigt werden und mir hat das spanische wetter erstmal einen kleinen gong verpasst, so dass ich die ersten tage am allerliebsten nur schlafend zugebracht haette. jede menge gute gruende, nicht jeden tag wenigstens ein paar kilometer als vorbereitung geradelt zu sein, ausserdem ist zaragoza mit expo-rummel alles andere als ein fahrrad-paradies.
in der zwischenzeit haben marc und ich schon unseren stempel als kulturbanausen bekommen, denn stani musste erschuettert feststellen, dass wir leider beide nicht fuer kaese zu haben sind und schon gar nicht fuer die zahlreichen uebel riechenden sorten, die man in frankkreich auf jedem dorfmarkt bekommt. stattdessen haben wir uns als tomatensaucen-fans geoutet, was stani zu der ueberzeugung gebracht hat, dass er nicht mit gourmets durch frankreich reist. sicher hat auch das einen vorteil, denn welcher gourmet wird mit einem mini-campingkocher und alutoepfen gluecklich?
mal sehen, was fuer unterschiedliche gruppierungen sich in unserem trio noch bilden ...
so, und jetzt ist er fertig, dererste eintrag. updates folgen in hoffentlich regelmaessigen abstaenden, es sei denn wir sind wirklich in the middle of nowhere. und wie bei jedem blog, aber ganz besonders bei diesem, freuen sich die verfasser ueber kommentare. schliesslich steht unser fanclub schon nicht am strassenrand ;)
hasta pronto!
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